
Zahlreiche Studien der letzten Jahre belegen, dass eine musikalische Förderung im Kindesalter nicht nur musikalische und kulturelle Kompetenz vermittelt, sondern gleichzeitig Konzentration, Leistungsbereitschaft, Gemeinschaftssinn, Kommunikationsfähigkeit, Rücksichtnahme, Toleranz und Kritikfähigkeit, Gemeinsinn, Kreativität und die Leistung der Kinder steigert.
„Musik ist eine besonders komplexe menschliche Tätigkeit, die an unser Gehirn höchste Ansprüche stellt. Bedenkt man nun zusätzlich, dass Musik sehr früh wahrgenommen wird ( ... ) und Gedächtnisleistungen auf unterschiedlichen Ebenen voraussetzt und dass sich das Gehirn des Säuglings noch über Jahre nach der Geburt erfahrungsabhängig entwickelt, so tritt die Bedeutung von Musik für die kindliche Entwicklung wieder in den Vordergrund.“ (Spitzer, Manfred: Musik im Kopf. Hören, Musizieren, Verstehen und Erleben im neuronalen Netzwerk. Stuttgart, New York, 2002).
Ausgebildete Kindergarten-, Früherziehungs-, Hortpädagoginnen und -pädagogen sind befähigt, Kinder ganzheitlich zu fördern. Dabei kommt der Musik ein großer Stellenwert zu:
„Das Wesentliche am musikalischen Lernen ist also ein Lernen in sehr komplexen Zusammenhängen. Man kann in der Musik Melodie, Metrum, Rhythmus, Harmonie, Stimme, Körper, Geist und Gefühl nicht voneinander trennen. Tut man dies, geht die Musik verloren. Musik ist eine integrative Leistung." (Gerd E. Schäfer, Hrsg., Bildung beginnt mit der Geburt. Berlin – Düsseldorf – Mannheim 2007.)

Ausbildung zur / zum Kindergartenpädagogin, -pädagogen
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